Fazit aus 2017 – Ausblick 2018

Der Januar 2018 neigt sich dem Ende entgegen und 1/12 des neuen Jahres sind somit schon vorüber. Viele haben diesen Monat genutzt, um sich mit den Erfahrungen, Ergebnissen und dem Fazit aus 2017 auseinanderzusetzen und sich für 2018 neue Ziele zu setzen.

Wertschätzungssätze 2017
Fazit aus 2017

In den vergangenen Woche hatte ich die Möglichkeit, meinen Jahresrückblick aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Silvester schrieb ich einfach mal herunter, was mir spontan zu der Frage einfiel, was in 2017 für mich richtig gut gelaufen ist.  In meinem „Erfolgsteam 2017“ sammelten wir für mich Wertschätzungssätze, die immer noch stärkend in meinem Rücken an der Wand hängen, und im NLP Jour Fixe bei Tom Andreas am letzten Sonntag habe ich mich u.a. diesen Fragen gestellt.

  • Wobei habe ich mich im letzten Jahr gestreßt gefühlt?
  • Was hatte ich mir gewünscht? Welche Wünsche haben sich erfüllt?
  • Was hatte ich mir oder anderen versprochen? Was ist daraus geworden?
  • Wie gehe ich mit Unerledigtem um?
  • Welche Kraftquellen haben mich unterstützt?
  • Welche Ressourcen habe ich hinzugewonnen?
  • Welche goldenen Momente hatte ich?
  • Was habe ich verabschiedet?
  • Wen habe ich mit meinen Beiträgen unterstützt?
  • Wie fühlt sich das Jahr 2017 ingesamt für mich an?

Mein Fazit aus 2017

Ohne jetzt im Einzelnen auf die Antworten zu o.g. Fragen einzugehen, habe ich aus meinen unterschiedlichen Jahresrückblicken das folgende Fazit für mich gezogen:

  1. Ein attraktives und haptisches Ziel verleiht Flügel

Erinnert Ihr Euch noch an meinen Blogbeitrag zum Thema Vertrauen? Darin habe ich einen Traum beschrieben, in dem ich ohne Hilfsmittel fliegen konnte. Zum Jahresbeginn 2017 hatte ich das haptische und für mich unglaublich verlockende Ziel vor Augen, spätestens zum Jahresende mein erstes selbst entwickeltes und verlegtes Kartenspiel in den Händen zu halten. Das hat mir während des gesamten Jahres eine unglaubliche Energie und wirklich Flügel verliehen. Oder, mit den Worten der Autoren von „Mach, was Du willst – Design Thinking fürs Leben“ Bill Burnett und Dave Evans, ich war im Flow. Kein Wunder also, dass ich mit dem Eintreffen der Kartenspiel-Lieferung Anfang Oktober tatsächlich fliegen konnte:-)

2. Ein Plan schafft Struktur

Bisher hielt ich nicht viel von Jahresplänen, denn ich hatte das Gefühl, dass ich mir damit Chancen verbaue, die ich zu Jahresbeginn noch gar nicht wissen kann. Von Katrin Linzbach bekam ich Ende 2016 „Mein bestes Jahr 2017 – Das Business-Book für Selbständige Frauen“ geschenkt. Okay, dachte ich, wenn ich nun schon einmal ein so tolles Werkzeug mit Vorlagen und Beispielen habe, dann arbeite ich auch damit. Nicht alles habe ich ausgefüllt und auch nicht alle gesetzten Ziele erreicht, doch es hat mir eine gute Struktur für die Erreichung meines Hauptziels geliefert. Beim Durchblättern vor ein paar Tagen, war ich übrigens überrascht, wie viel ich von dem, was ich mir für 2017 vorgenommen hatte, tatsächlich umgesetzt habe. Und Chancen haben sich durch die klare Fokussierung erst eröffnet, statt ungesehen vorbeizuziehen. Ein Ziel war übrigens, dass ich regelmäßig in „Mein bestes Jahr 2017“ reinschaue, um meine Maßnahmen und Ziele zu überprüfen. Genau das habe ich nicht getan. Und trotzdem scheint es mein heimlich stiller Begleiter in 2017 gewesen zu sein;-)

3. Mit klaren Regeln selbst überlistet

Die haptische und klare Zielsetzung alleine reichte jedoch nicht aus, um mir Flügel zu verleihen. Denn im November 2016 hatte ich mich bereits mit den ersten Übungen für das Kartenspiel beschäftigt. Doch ich kam nicht recht voran, weil ich mich immer von anderen Aufgaben und Dingen ablenken ließ. Das ärgerte mich. Zum Jahreswechsel 2016/2017 fasste ich einen Entschluss, der mich dann tatsächlich in den Flow brachte. Ich teilte meinen Tag klar ein und hielt mich weitestgehend daran:

  • Die ersten drei bis vier Stunden des Tages widmete ich meinem „Baby“, dem Kartenspiel und der damit einhergehenden neuen Webseite. Dafür stellte ich mir einen Wecker, schaltete alle Telefone aus und ließ meine Mailaccounts geschlossen.
  • Nach dem Mittagessen galt meine Aufmerksamkeit meinen Kunden, denn schließlich wollte ich ja auch weiterhin Geld verdienen.
  • Und wenn dann noch Zeit und Energie übrig blieb, kümmerte ich mich um die Aufgaben, die meine Ehrenämter, Präsidentin von Soroptimist International (SI) Köln mit Ausrichtung der dreitägigen Feier zum 60-jährigen Clubjubiläum Anfang Juli und Beisitzerin im Vorstand des Freundeskreis Nepalhilfe e.V., mit sich brachten.

Dieses konzentrierte Arbeiten an EINER Sache ist neben der Effektivität auch gut für die Kreativität. Da ich nicht ständig durch ein Piep einer neuen Nachricht oder durch sonstige störende Elemente aus meinen Denkprozessen herausgerissen wurde, hatten meine Synapsen den Raum sich neu zu vernetzen und feierten wahre Ideen-Orgien.

4. Mit anderen mehr erreichen

So sehr ich es schätze meine eigene Chefin zu sein, so sehr vermisse ich manchmal den Austausch mit anderen. Denn durch das Auseinandersetzen mit anderen Meinungen und Ideen, bekomme ich ganz neue Perspektiven und Ansätze, die sich mir aufgrund meiner bisherigen Erfahrung nicht erschlossen haben. Besonders wichtig war mir das Feedback anders Denkender, beim Überprüfen meiner erdachten Selbstcoaching-Übungen und beim Planen von Marketingaktivitäten für das Kartenspiel sowie bei der Führung des SI Clubs.

Für die Aktivitäten rund um das Kartenspiel hatte ich neben meiner Familie und Katrin Linzbach mit ihrem Online-Kurs zur Erstellung eines Kartenspiels, mein Erfolgsteam und viele Testpiel-Kandidaten. Sie holten mich immer wieder auf den Boden zurück, wenn meine Ideen zu abstrus und für Dritte unverständlich waren.

Für die Führung des SI Clubs hatte ich meinen Mann und tolle Frauen im Vorstand, die mich in harten Zeiten unterstützten und mir das Gefühl gaben, dass ich meine Sache gut mache.

Ausblick 2018

Nachdem mein letztes Jahr sehr intensiv auf den Lebensbereich „Arbeit“ ausgerichtet war, rücke ich in diesem Jahr die „Gesundheit“ in den Vordergrund. Dementsprechend fängt mein Wochenplan nun nicht mehr mit der Rubrik „Arbeit“, sondern mit Gesundheitsthemen an. Eine erste Maßnahme habe ich übrigens schon in die Wege geleitet. Im Sommer habe ich mich für ein Yoga-Retreat angemeldet. Weitere Lebensbereiche meines Wochenplans sind übrigens „Beziehungen“ und „Spiel & Spaß“.

Was nehme ich aus 2017 mit und führe es in 2018 weiter?

  • „Mein bestes Jahr 2018“ habe ich zum großen Teil schon ausgefüllt. Die noch leeren Seiten werde ich bis Karneval beschriften.
  • Ein so attraktives Ziel, wie das Kartenspiel „Wandelwillig?!“ habe ich in diesem Jahr nicht. Allerdings belohne ich mich mit attraktiven Events, immer wenn ich 100 Spiele verkauft habe.
  • Das disziplinierte und fokussierte Arbeiten an einem Thema ist mir in den letzten Wochen abhanden gekommen. Ich werde es ab morgen – dank dieses Blogbeitrags – wieder aufgreifen;-)
  • „Mit anderen mehr erreichen“ werde ich nicht nur für mich weiterhin praktizieren, sondern es auch in die Weiterentwicklung des Kartenspiels einfließen lassen. Eine Mischung aus Selbst- und Teamcoaching wird „Wandelwillig?!“ noch attraktiver für die Menschen machen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Ein erstes Programm „Auf zu neuen Ufern“ dazu startet am 19. Februar 2018 in Kooperation mit innovaBest (übrigens eine Chance, die sich durch eine Empfehlung in 2017 für mich auftat:-)

Zudem möchte ich Erfolge feiern, die ich mir aufgrund meines arbeitsintensiven letzten Jahres nun verdient habe. Neben guter Kritiken zu „Wandelwillig?!“, verkaufe ich so viele Spiele, dass ich in 2018 den Break Even meiner Investition erreiche. Und wer weiß, welche Erfolge sich noch ergeben…

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